Newsletter Nr. 10 1/18

 

Liebe Freunde, Klienten und Astrologie-Interessierte!

Liebe Freunde, Klienten und Astrologie-Interessierte!


Zu Beginn jeden Jahres findet man in Zeitungen, Magazinen und auch im Internet traditionsgemäß astrologische Jahresprognosen. Auch ich habe mich heuer etwas genauer damit beschäftigt, weil ich es nicht glauben konnte, dass es im heurigen Jahr keinen einzigen „großen“ Spannungsaspekt zwischen Planeten geben könne. Doch dem ist tatsächlich so. Kein Spannungsaspekt, dafür aber astrologisch bewertet etwas eher selten Vorkommendes: Vier Planeten  wechseln im Lauf eines Jahres von dem Tierkreiszeichen, in dem sie sich in den letzten Jahren befunden haben, in das nächste. Das ist viel, meist betrifft ein Zeichenwechsel in einem solchen Zeitraum nur einen einzigen Planeten.

Es handelt sich um die Planeten Saturn, Uranus, Chiron und Jupiter. Diesen Newsletter  werde ich dem Wechsel des Saturn vom Schützen in den Steinbock widmen. In einer weiteren Folge gehe ich dann auf die anderen Planeten ein.

 

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Zum Inhalt:

> Gedanken zum Zeitgeschehen: Neue Zeitqualität

> Saturn im Steinbock: Spüren, was stimmt

> Saturn im Steinbock: Richtlinien

> Saturn im Steinbock: Ignoranz der Bestimmung

> Ihre persönliche Saturn-Zeit

> Dies und Das

 
 

1. Gedanken zum Zeitgeschehen

 

Eine neue Zeitqualität

Das Tierkreiszeichen, in denen sich ein Planet aufhält, beschreibt immer eine bestimmte gesellschaftlich relevante Zeitqualität. Wandert er nach vielen Jahren in ein neues Zeichen, ändert sich der sog. „Zeitgeist“ für einen bestimmten Lebensbereich. Neue Ideen brechen auf und werden kollektiv wahrgenommen. Weltanschauungen, allgemeine Werte und bis dahin gültige moralische oder soziale Richtlinien verlieren sich oder wandeln sich, neue Erfindungen prägen und bestimmen das zukünftige Leben.

Heuer beginnt offenbar der Übergang in eine neue Zeit, die mit dem Leben im vergangenen Jahrhundert bald nicht mehr vergleichbar sein wird, und zwar auf den verschiedensten Gebieten.

Planetenkonstellationen stehen ja immer symbolisch für Ideen, Erfahrungen, Handlungen und Ereignisse, die in der Zeit ihrer Dauer in Erscheinung treten.  In welcher Form werden diese Erfahrungen, Taten etc. erscheinen?
Dem Gesetz der Polarität entsprechend gibt es zwei Möglichkeiten: eine Idee/ein Prinzip kann lebensfördernd, aber genauso gut lebensfeindlich von Menschen in die Erscheinung gebracht werden.

Fürs Erste beschreibe ich mögliche Ziele und Aufgaben der saturnischen Zeitqualität, die im Dezember begann.  Die Zeichenwechsel  von drei weiteren Planeten folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

 

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2. Saturn im Steinbock: Spüren, was stimmt

 

Saturn, das Prinzip der Bestimmung

Am 20. Dezember trat Saturn vom Schützen in den Steinbock über, wo er sich für zweieinhalb Jahre aufhalten wird. Steinbock/Saturn gehört zu den drei sog. „transpersonalen“ Prinzipien. Die Astrologie beruht auf dem platonischen Weltbild und kennt dementsprechend vier Dimensionen des Lebens und Menschseins:

Drei Prinzipien der (endlichen) Persönlichkeit: 

  • Physis (Körper und Materie),
  • Psyche (Emotionen),
  • Geist (Bewusstsein, Denken) 


Die vierte Dimension geht über die Persönlichkeit hinaus:
Wir bezeichnen sie u.a. als Urgrund allen Lebens, als das schöpferische Prinzip, das Sein jenseits von Zeit und Raum.  Saturn und Steinbock gehören diesem vierten, außerpersönlichen Bereich an, und zwar in Gestalt des Bestimmenden.

Die Persönlichkeit kann das, was bestimmt ist, nicht bestimmen (wenngleich sie es gerne möchte. Wir können  aber  wahrnehmen, mit unserer inneren Stimme „hören“. Mit einem inneren, nicht-rationalen Sensor erspüren wir, was in einem Augenblick oder zu einer bestimmten Zeit für uns persönlich stimmt oder auch nicht stimmt.

Wenn wir dieser inneren Stimme – unserer aktuellen oder grundsätzlichen Bestimmung – folgen, erleben wir Zufriedenheit. Man ist einverstanden mit dem, was ist. Selbst wenn etwas schwierig  ist, fühlt man, dass alles in (einer tieferen) Ordnung ist.

Als außerpersönliche Energie steht dieses Prinzip außerhalb der Dualität, außerhalb von Raum und Zeit. Das, was bestimmt ist, kann also nicht von persönlichen, kollektiven oder kulturellen Werten abhängen. Damit sind natürlich ganz bestimmte Schwierigkeiten verbunden. Wer bestimmt, was gültig ist, was stimmt? Hält nicht jeder Mensch etwas anderes für „stimmig“ und "richtig"?

Um in einer menschlichen  Gemeinschaft und Gesellschaft jene Ordnung und jene Regelungen zu schaffen, die dem Wohl einer größtmöglichen Allgemeinheit dienen, bräuchte es deshalb Führungskräfte, die als Einzelne mit der transpersonalen Dimension, dem Urgrund jenseits von Raum und Zeit verbunden sind. Es bräuchte weise Menschen, die spüren, „was stimmt“ –  jenseits von Moral, persönlicher Überzeugung und individuellen, subjektiven Werten. Menschen, die weitgehend frei wären von der Klammer Ihrer Persönlichkeit. Sicher ein Ideal, doch gibt es diese Menschen - aber selten an den Schalthebeln der Macht. 

Worauf könnte  sich nun diese außersubjektive Ordnung (=Bestimmung) beziehen, deren Einhaltung zu Stabilität innerhalb einer Gesellschaft führen würde?

 

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3. Saturn im Steinbock: Richtlinien

 

Die Bestimmung zu einer besseren/gerechteren Welt

Wäre Saturn eine Person, könnte er  ungefähr Folgendes  sagen:

Bedenkt, dass grenzenloses Wachstum nicht möglich ist und manche der Lebensressourcen für die Menschheit begrenzt sind. Geht verantwortungsvoll mit den vorhandenen Mitteln um.
Erlasst Gesetze, die eine Ausbeutung von Natur und Menschen verhindern.

Spart, aber spart dort, wo eine Reduktion von Mitteln keinen existenzbedrohenden Verzicht für Menschen nach sich zieht. Mutet nicht denjenigen Einschränkung und Verzicht zu, die ohnehin von materieller Fülle nur träumen können.

Übernehmt Verantwortung, als Regierende an maßstäblicher Stelle für den gesamten Planeten,  als Individuum für Euch selbst, Eure Mitmenschen und die Lebensbedingungen in Eurem Umfeld.

Sorgt für Ordnung und Sicherheit im Zusammenleben, aber mit Verstand und Menschlichkeit, nicht autoritär. Setzt Grenzen, aber mit Weitblick.

Findet das rechte Maß in Euren Bestrebungen. Das „Höher-Besser-Weiter-Mehr“ wird ab jetzt als Leitstern nicht mehr funktionieren. Setzt Eure Vernunft und euren Verstand ein, indem Ihr Euch über die Konsequenzen Eures Handelns Gedanken macht.

Sorgt gut für Eure alten Menschen und lernt die Lebensphase des Alters wieder mehr zu schätzen.

Überdenkt den Begriff „Leistung“. Versucht Menschen dort einzusetzen, wo sie ihre Berufung/Bestimmung  fühlen und Leistung gerne und selbstverständlich erbringen.  Macht aus Menschen keine Maschinen und keine Roboter. Bedenkt die Unterschiede in der Leistungsfähigkeit und messt nicht alle mit demselben Maß.

Habt weniger Angst, vor dem „Fremden“, vor dem „Untergang der Kultur“. Die strengsten Gesetze und die größte Härte können den grundlegenden Wandel von Gesellschaften höchstens hinauszögern.

Achtet lieber darauf, dass Menschen ihrer Bestimmung gemäß leben können, dafür braucht es Gesetze, die für entsprechende Lebens-bedingungen sorgen.

Und lasst Euch Zeit, werdet wieder etwas langsamer, um zu hören, was ich Euch sagen möchte.

 

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4.Saturn im Steinbock: Ignoranz der Bestimmung

 

Wer nicht hören will, muss fühlen

Sicher kennen Sie dieses Sprichwort. Vielleicht hörten Sie es als Kind gelegentlich im Zuge von Disziplinierungsmaßnahmen. Für mich hatte es den Beigeschmack von Schadenfeude und ich mochte es nicht. Doch eigentlich sagt es nur etwas über Ursache und Wirkung aus. Wenn der Kapitän eines Schiffes den Kurs besser zu kennen glaubt als sein Navigationssystem, wird er nicht dort ankommen, wohin ihn die Schifffahrtsgesellschaft geschickt hat. Er muss dann mit unliebsamen Gegebenheiten rechnen.

Der Treibstoff könnte ihm ausgehen.
Die Nahrungsmittel könnten knapp werden.
Das Schiff könnte in Untiefen gelangen und auf Grund laufen.
Auf dem falschen Kurs kann es mit einem anderen Schiff kollidieren.
Angst und Unsicherheit unter der Besatzung würde sich breitmachen.
Die Mannschaft könnte meutern, zu Gewaltaktionen greifen.

Mit saturnischen Zeiten verhält es sich nicht anders. Alles was "stimmt", läuft gut und erhält kraftvolle Energie zur Umsetzung, im persönlichen Leben genauso wie auf globaler Ebene oder im gesellschaftlichen Bereich. Klarheit entsteht, Ausdauer und Beharrlichkeit nehmen zu und führen zu einem guten Ergebnis.

Hingegen treten Widerstände auf, wenn etwas angepeilt  oder beibehalten wird, das nicht (mehr) stimmt. Deshalb galt Saturn lange Zeit als "Übeltäter". Planeten sind jedoch weder  Wohl- noch Übeltäter. Sie  zeigen einfach eine Zeitqualität an, in der wir auf eine bestimmte Weise zum Guten wie zum Schlechten agieren können. Eine saturnisch geprägte Phase nutzen wir zu unserem eigenen Besten, indem wir in Ordnung zu bringen, was nicht in Ordnung ist, Abschied zu nehmen von allem, was der eigenen oder kollektiven Bestimmung nicht mehr entspricht. 

Saturn-Zeiten sind auch Erntezeiten. Wurde in der Vergangenheit Übel gesät, lässt sich in der Gegenwart und nahen Zukunft kein Glück ernten u.u. Schwierige Ereignisse können insofern ihre Wurzel in früheren Versäumnissen, Fehlentscheidungen oder auch Vergehen haben. Da dieser Zusammenhang oft nicht bewusst ist, erscheinen schwierige Vorkommnisse oft wie ein böses Schicksal.

Jedoch:
„Das sog. Böse ist nichts als die Verneinung der Bestimmung“ (Wolfgang Döbereiner)

Dazu ist es mir wichtig anzumerken, dass persönlich als schwierig oder belastend erlebte  Zeiten natürlich nicht zwingend als Folge eigenen Fehlverhaltens betrachtet werden dürfen. Sie können ganz einfach auch unsere momentane Bestimmung sein, vorgesehen in unserem Lebensplan, um zu wachsen und zu reifen.

Das "Böse" im obengenannten Sinn hingegen ist alles  Lebensverneinende und Lebenszerstörende, alles Verletzende und Leid Bewirkende, das von Individuen und Kollektiven aus Eigennutz, Unwissenheit, Gier, Hass oder fehlgeleiteter Wut begangen wird.

 

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4. Ihre persönliche Saturn-Zeit

 

Überprüfung und Ernte: Steinbock, Waage, Widder, Krebs

Ist Ihr Tierkreiszeichen in dieser Aufzählung dabei? Dann betrifft Sie die saturnische Phase entweder bereits im heurigen oder im nächsten Jahr. In Kürze einige mögliche Aufgaben und Themen:

Überprüfung Ihres Weges, sei es beruflich oder privat. Stimmt er noch?

Erfolg durch ganzen Einsatz
In diesem Zeitraum wird Ihr Einsatz auf einem bestimmten Gebiet Früchte tragen, wenn Sie Ihrem inneren Kompass folgen und das tun, was für Sie stimmt. Trotzdem kann dafür harte Arbeit notwendig sein. Möglicherweise fühlen Sie sich durch notwendige - auch selbstauferlegte - Verpflichtungen belastet. Vielleicht stehen Sie jetzt immer wieder unter Termindruck oder Sie sehen sich mit Aufgaben konfrontiert, die Ihnen nicht so geläufig und vertraut sind, sondern in die Sie sich erst einüben müssen. 

Ihre Angelegenheiten können sich durchaus nach Wunsch entwickeln. 
Geduld und Selbstvertrauen sind hilfreiche Begleiter, ebenso Konzentration, Gründlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Hohe Anforderungen machen meist auch Stress. Zu manchen Zeiten entkommt man dem jedoch schwer und man muss sich einfach anstrengen. Dann heißt es: Durchhalten.

Heuer ist es wichtig, auf Ihre Kräfte und Ihre Gesundheit zu achten.
In Saturn-Zeiten neigen wir dazu uns zu viel zuzumuten, worauf wir mit einer körperlichen Erschöpfung reagieren könnten. Erste Anzeichen erkennen und gegebenenfalls auch Grenzen setzen kann eine gesundheitliche Beeinträchtigung verhindern helfen.

Innere Stabilität
Ihr Selbst-Bewusstsein kann jetzt eine neue Stabilität gewinnen. Durch die an Sie herangetragenen Aufgaben und Anforderungen erfahren Sie, wozu Sie fähig sind. Sie können an innerer Sicherheit und natürlicher Autorität gewinnen, anderen Menschen mit einer neuen Klarheit begegnen, wenn Sie  zu Ihren persönlichen Maßstäben stehen. Damit können Sie, je nach Ihrem Aufgabenbereich, für andere Menschen  zu einem Vorbild werden. Anstatt von außen bestimmt zu werden, würde es gut zu dieser Zeit passen, dass Sie selbst in einer Firma, einem Verband, die Regeln aufstellen, die für ein gutes Zusammenleben und –arbeiten sinnvoll sind.

 

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5. Dies und Das

 
 

Astrologie-Ausbildung

Schnupperkurs Astrologie:
drei Termine am 9.3., 16.3. und 23.3.2018
Einführung in die Astrologie, Überblick über den Tierkreis, Kennenlernen Ihres eigenen Tierkreiszeichens

Details unter http://www.berauer-astrologie.at/schnupperkurs.asp

 

Offen Übungsrunde: Praxis der Radixdeutung:

Termine im Frühjahr 2018:
21.3., 16.5.  jeweils Mittwoch, 14 bis 17 Uhr:
für Absolventen oder TeilnehmerInnen einer Ausbildung in Psychologischer Astrologie wie auch für alle mit astrologischem Basiswissen.
Offene Gruppe, über  "Zuwachs" freuen wir uns. Eigene Horoskope können mitgebracht und gemeinsam besprochen werden. 


Ort: Stuwerstraße 27B/3/27, 1020 Wien
Beitrag: € 35,-

 

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Impressum

 
Elisabeth Berauer  

Elisabeth Berauer

Praxis Wien:
Praxis- und Bürogemeinschaft
Schwedenplatz 2/3/26, (Eingang Laurenzerberg 5)
1010 Wien

Stuwerstraße 27B/3/27
1020 Wien

Standort OÖ.
Bildungshaus Hotel Waldheimat, Oberndorf 23, 4210 Gallneukirchen

 

Tel: +43 / 664 403 07 38

astrologie@berauer.at
www.berauer-astrologie.at
 

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