Newsletter Nr. 21, Dezember 2020

 

Liebe Freunde, Klienten und Astrologie-Interessierte!

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Für viele von uns war es ein anstrengendes Jahr, wir erlebten wie verletzlich wir als Menschen im Grunde sind, und dass wir nicht alles verhindern können, das uns nicht gefällt. Trotzdem: Jetzt kommt erst einmal Weihnachten und die Möglichkeit, wieder mit Freunden und Familie zusammen sein zu können, möge uns Entspannung und Erleichterung bringen. Nächstes Jahr wir aus dem stärksten Klammergriff der Pandemie langsam befreit werden, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen werden jedoch noch länger eine Herausforderung darstellen. 

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Zum Inhalt:

> Eine neue Energie tritt auf

> Politik und Gesellschaft

> Beziehungen im Umbruch

> Impressum

 
 

Eine neue Energie tritt auf

 

Saturn im Wassermann

Eine erste Wende, die uns Druck nehmen kann, kündigte sich am 17.Dezember 2020 an: Saturn löst sich langsam von Pluto, die Enge, die wir real und psychologisch erlebt haben, wird sich öffnen. Saturn trat gemeinsam mit Jupiter in das Zeichen Wassermann. Er bleibt dort bis März 2023.
Eine Besonderheit bei diesem Zeichenwechsel ist, dass die Konjunktion von Saturn und Jupiter, die sich seit 1802 alle ca. 20 Jahre in den sog. Erdzeichen wiederholte, nun erstmals in einem Luftzeichen stattfindet. Damit beginnt eine neue 200 Jahre dauernde Periode einer völlig anderen Zeitqualität. Die Ära des Materialismus neigt sich dem Ende zu. Mit der kommenden „Luft-Epoche“ werden geistig-ethische Werte an Bedeutung gewinnen und der Mensch sich auf neue Weise in seinem Dasein begreifen lernen. Mit Erleichterung darf man rechnen.

Für die nächsten drei Jahre bedeutet  der Wechsel des Saturn vom Steinbock-Prinzip (Regeln, Anweisungen, Einschränkungen, Gebote und Verbote)  in das Wassermann-Prinzip  (Abstreifen von Fesseln, Erneuerung, Ideen, Kreativität und Schöpferkraft)  einen Wendepunkt vom Alten zu etwas Neuem, wie es noch nie da gewesen ist. Die Kräfte der Erneuerung bekommen Rückenwind. Verändern dürfen sich all jene Strukturen, Methoden, Wertehaltungen und Überzeugungen, die in der Vergangenheit als sicher und bewährt gegolten haben, aber in der sich stark wandelnden Zukunft nicht mehr hilfreich sind.

Eine grundlegende Bildungsreform, ein Sozialsystem, das die Schwächsten auffängt (Mindestsicherung), verstärkte Forschung für den Erhalt von Gesundheit und Ökosystemen sind einige der Gebiete, auf denen echte Veränderungen stattfinden und ab 2021 verstärkt thematisiert werden.

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Bewahren versus Erneuern: Gegenkräfte am Werk

 

Bewahren und Erneuern: eine Gratwanderung

Verändern wird sich so einiges in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Es betrifft unter anderem die Arbeitswelt, aufgrund des rückläufigen Bevölkerungswachstums auch das Sozialsystem, das Thema Nachhaltigkeit sollte wichtig werden, damit auch zukünftige Generationen noch ein lebenswertes Leben haben können, um nur einige Beispiele zu nennen. Menschen werden zunehmend wieder gemeinschaftlich leben wollen. Alternative Beziehungsformen sollten selbstverständlich werden und kein Aufsehen mehr erregen. Das WIR-Empfinden wird (oder muss) das ICH-Denken ablösen, denn die Veränderungen der Zukunft können und sollen (Wassermann) nur gemeinschaftlich bewältigt werden. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass Gerechtigkeit nur dann möglich ist, wenn wir bereit sind zu teilen. Und dass die Freiheit des Einzelnen dort endet, wo sie für einen anderen schädliche Folgen hat.

 

Nicht verändern sollte sich das Regierungsmodell der Demokratie. Diese Staatsform entspricht nämlich dem Prinzip Wasserman in seinem positiven Potential: Freiheit, Zusammenarbeit, gleiche Chancen für alle, Aufhebung von Unterschieden. Die Wassermann-Energie zeigte sich in der Geschichte oft ein revolutionäres Aufbegehren. Die französische Revolution 1789 sollte dem Ausgleich zwischen Arm und Reich dienen, führte allerdings rasch zum Erstarken von autoritären Kräften und änderte wenig an den Verhältnissen. 1917 in Russland und 1933 in Deutschland sahen wir dasselbe,  und auch in unserer Zeit können zunehmend mehr Menschen in Österreich der Führung durch einen „starken Mann“ etwas abgewinnen.  Ganze 22 Prozent der Gruppe der Gutverdienenden wünschten sich im Dezember 2019 eine Persönlichkeit, die unabhängig vom Parlament und anderen Kontrollinstanzen agieren kann. Das waren damals gleiche viele wie im schwächsten Drittel (23 Prozent.) [1]

Um dieser Gefahr zu entgehen, braucht es jetzt ganz besonders besonnene Politiker, die ihr eigenes Ego hinter ihre Aufgabe zurückstellen können. Die künftige Zeitqualität beinhaltet dieses vermittelnde, besonnene Führen und Handeln, Jupiter ist hier der Hoffnungsträger. 

Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein guter Teil der Bevölkerung im kommenden Jahr noch weniger bereit sein wird, sich Gesetzen und Regelungen zu beugen, die sie nicht verstehen. Widersprüchlichkeit in den Maßnahmen gegen die Pandemie und andauernde Einschränkungen durch die Regierung könnten, unabhängig von ihrer Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit, ab dem kommenden Jahr da und dort zu größeren gesellschaftlichen Auflehnungen führen und rechtspopulistischen Grupperierungen in die Hände spielen.

Die Spaltung der Gesellschaft wird sich noch eine Zeitlang fortsetzen,  bis sich letztendlich ein neues Bewusstsein durchsetzen wird. Ab dem Eintritt des Saturn in das Zeichen Fische (2023) dürfte sich diesbezüglich etwas ändern. (Fische ist Einheit). Bis dahin gibt es noch einige wirtschaftliche und soziale Herausforderungen zu meistern. Alles, was brüchig geworden ist, wird, wie ein Teller mit einem Sprung, dem Druck nicht mehr standhalten und zerbrechen. In der Wirtschaft ist im kommenden Jahr mit der Zunahme von Konkursanmeldungen zur rechnen. Firmen, die sich neuen Technologien verschrieben haben, die jetzt noch gar nicht vorstellbar sind, werden Aufwind erhalten. Kreativität und Ideenreichtum werden in dieser Epoche Höchstform erleben.Erholen könnte sich bald der Bereich Kunst und Kultur, ist er doch eine Erscheinungsform des schöpferischen Wassermann-Prinzips.

 

[1] Umfrage SORA-Institut Dez. 2019

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Beziehungen im Umbruch

 

Bleiben oder Gehen?

Auch Beziehungen sind von Veränderung nicht ausgenommen. Größere Unvereinbarkeiten zwischen Partnern, die seit langem schon nur mit Müh und Not zu kitten versucht wurden, werden erneut zur Krise führen. Paare werden sich im kommenden Jahr leichter tun, die erlösende Trennung zu wagen (wenn Wassermann überwiegt). Oder sie beschließen, in Zukunft mit den unerfüllbaren Bedürfnissen zu leben (wenn Saturn überwiegt).

Saturn möchte bleiben, Wassermann möchte gehen. Beziehungen können sich  deshalb als "Kompromiss" auch in freundschaftliche Wohngemeinschaften verwandeln. Im günstigsten Fall kann es aber auch zur versöhnlichen Akzeptanz der Situation kommen, durch Verzicht auf Kämpfen und Ringen. Auf jeden Fall werden Paare auf irgendeine Weise herausgefordert sein, sich mit ihrem Leben als Paar zu beschäftigen und Korrekturen vorzunehmen, wenn diese schon überfällig  sind. Welche Entscheidung ein Paar trifft, liegt jedoch nicht bei den Sternen, sondern in der Hand jedes Einzelnen. Nur eines ist sicher: So wie es war, wird es nicht weitergehen.

Die neue Zeit – und das wird auch 2021 schon in Ansätzen spürbar werden – bringt jedoch die Qualität von mehr Leichtigkeit als 2020, ein Abwerfen-Dürfen von Altlasten und – durch Jupiter, der im Wassermann Zuversicht und Kreativität symbolisiert – einen Zuwachs an Vertrauen und neuen Perspektiven. Gesellschaften, Regierungen und jeder Einzelne werden sich langfristig neu anpassen,  und jene Menschen, die von ihrem Wesen her Altes relativ leicht loslassen können, werden den Geist der neuen Zeit bereits 2021  positiver erleben als all jene, die vor dem angeknackstenTeller die Augen verschließen und hoffen, dass er sich noch eine Weile hält.

Insbesondere werden Stier-, Skorpion-, Löwe- und Wassermann-Geborene vom starken „Wind of Change“ erfasst. Für jene ist es besonders wichtig, weggehen zu lassen, was gehen will, mit dem Fluss der Zeit mit zu schwimmen und am besten aktiv an einer Runderneuerung ihres Lebens mit zu wirken. [1

In welchen Lebensbereichen jeder Einzelne Veränderung erleben wird, darüber kann das persönliche Horoskop Auskunft geben.

Das Jahr 2021 wird noch ganz im Zeichen eines Übergangs stehen. Wenn die Synthese nicht gelingen sollte, vom Alten Sinnvolles und Bewährtes zu behalten und sich zugleich neuen Ideen, Erfindungen und Lebensmodellen zu öffnen, werden die für die Zukunft nicht mehr hilfreiche Modelle von selbst zerbrechen oder durch Ereignisse am Fortbestand gehindert werden.  Andernfalls wird sich der Weg in eine „neue Welt“ auf friedliche und spannende Weise ebnen. Wir alle können dazu beitragen, indem wir auf jede Form von Extremismus und Negativität verzichten, sei es in unserem Denken und Fühlen, in der Kommunikation oder in unserem Handeln.

 

[1] Besonders spürbar für Stier: Geburtstage von 26.4. bis 5.5, für Wassermann: Geburtstage von 21.1. bis 3.2., für Skorpion: Geburtstage von 24.10. bis 5.11., für Löwe: Geburtstage von 25. 7. bis 7.8.

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Impressum

  Elisabeth Berauer

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest, Gesundheit, Zuversicht und Vertrauen für das neue Jahr!

Elisabeth Berauer

 

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